Tech x PM x Handwerk
Tech x PM x Handwerk

Spezialisierung und ganzheitliche Prozessoptimierung als Turbo für energetische Sanierungen.

Kundenzentrierung, Convenience, Digitale Prozesse, Einfachheit, Geschwindigkeit. Alles Begriffe, an die wir uns als Kunden mittlerweile gewöhnt haben. Alles Themen, die in fast allen Branchen Einzug gehalten und Dinge vereinfacht haben. Nur scheinbar im Handwerk nicht. Oder wann haben Sie das letzte Mal eine Handwerks-Website mit guter Funktionalität besucht? Oder automatisierte Benachrichtigungen im Rahmen eines Projektes erhalten? Wann ging es mal schneller als gedacht? Genau, wahrscheinlich noch nie.

Das hat alles seine Gründe und soll kein Angriff sein. Wir schätzen die Qualität des deutschen Handwerks sogar sehr. Aber wenn wir unsere Klimaziele erreichen wollen, kann es eben so nicht weitergehen.

In 15 Jahren hat sich kaum was verändert

Seit der Immobilien- und Bankenkrise 2008/2009 gab es im Bau und Handwerk nur eine Richtung: steil nach oben. Die Nachfrage war um ein Vielfaches größer als das Angebot, die Telefone von Inhabern der Handwerksbetriebe standen nie still. Das Geld war billig, es wurde gebaut und gebaut und noch mehr gebaut. Das war komfortabel, gut für die Betriebe und gut für die Immobilienwirtschaft. Diese lange Party hatte aber einen Haken: einen Kater, der jetzt in Form von einem Stillstand im Bereich der technologischen Weiterentwicklung voll einschlägt. Und richtig weh tut.

Während sich nämlich im gleichen Zeitraum andere Industrien aufgrund schnelllebiger Innovationen, Digitalisierung und aufkommendem Wettbewerb neu erfinden mussten, konnte man im Handwerk immer so weitermachen wie bisher. Es gab immer mehr als ausreichend Kunden, die etwas wollten.

Fragmentierung und fehlendes Kapital für Innovation

Alles nur auf die Konjunktur der letzten 15 Jahre zu schieben, wäre aber auch zu einfach. Die Struktur des Marktes steht der Innovation im Weg: Es gibt zu viele kleine Betriebe, die schlichtweg nicht die finanziellen Möglichkeiten haben, um sich mit Themen wie Digitalisierung, Kundenzentrierung oder Prozessoptimierung zu beschäftigen. Diese Kompetenzen aufzubauen, kostet Zeit und Geld - und beides gab und gibt es aktuell zu wenig.

Die Branche hat also, milde ausgedrückt, Nachholbedarf bezüglich des technischen Fortschritts. Das ist zwar eine Herausforderung, aber kein Problem an sich. Wäre da nicht unser Gebäudebestand, der dringend energetisch saniert werden muss und ein akuter Wohnungsmangel, der immer größer wird. Denn für beides braucht es vor allem eins: eine gut geölte und effiziente Bau- und Handwerksbranche.

Was es jetzt braucht: Spezialisierung und Digitalisierung

Insbesondere bei energetischen Sanierungen hinken wir stark hinterher: die Sanierungsquote für die Gewerke Fassade, Dach & Fenster muss sich mindestens verdreifachen, wenn die angestrebte Klimaneutralität 2045 nicht nur ein politischer Traum, sondern Realität werden soll. Und gerade in diesem Bereich fehlt es an Professionalisierung, Digitalisierung und daher auch an Effizienz.

Software hilft, Prozesse zu verbessern und zu beschleunigen, das liegt auf der Hand und ist bekannt. Software alleine hingegen wird den Gebäudebestand nicht energetisch effizienter machen. Es braucht auch Hardware, es braucht Hände, es braucht das Handwerk.

Das ist der Grund, warum wir bei WALLROUND keine Insellösungen entwickeln, sondern ganzheitlich und holistisch vorgehen. Was wir tun:

  • Wir entwickeln Software für Kunden, welche die Informationsbereitstellung beschleunigt, Entscheidungswege verkürzt und Sanierungsprojekte vereinfacht.
  • Wir entwickeln Software, welche es uns ermöglicht, zahlreiche Projekte parallel zu managen, zu überwachen und deren Qualität sicherzustellen.
  • Wir entwickeln digitale und operative Prozesse, welche die handwerkliche Umsetzung beschleunigen und effizienter machen.

Um Effizienzen zu schaffen, braucht es allerdings auch eine vollständige Integration aller beteiligten Parteien in der gesamten Prozesskette, weshalb wir eng mit Energieberatungsunternehmen, Finanzinstituten, Baustoffherstellern und natürlich Handwerksbetrieben zusammenarbeiten.

Als Startup stehen wir noch am Anfang, haben aber in kurzer Zeit schon einiges geschafft und schauen mit viel Energie nach vorne: in eine grünere, bessere Zukunft.